Der Vagusnerv: Die verborgene Brücke zwischen Körper und Geist (und warum er für eine tiefgreifende Heilung so wichtig ist)

Jahrzehntelang wurden Geist und Körper in der Medizin als getrennte Bereiche betrachtet. Die Psychologie befasste sich mit Gedanken und Gefühlen, die Medizin mit Gewebe, Organen und der Körperchemie. Doch jeder, der chronischen Stress, Traumata oder anhaltende Schmerzen erlebt hat, weiß, dass diese Trennung künstlich ist. Angst verkrampft Brust, Bauch, Rücken und Knie. Trauer schwächt die Lunge. Übermäßiges Grübeln schädigt Verdauung, Magen und Milz. Wut verkrampft Kiefer, Schultern und Leber. Ich erlebe immer wieder, wie chronischer Stress Körperhaltung, Atmung, Immunsystem und sogar die Identität verändert. Im Zentrum dieser Realität steht ein Nerv, den nur wenige wirklich verstehen – der Vagusnerv. Dieser einzelne Nervenstrang ist möglicherweise die wichtigste biologische Brücke zwischen Erfahrung und Physiologie, zwischen Erinnerung und Stoffwechsel, zwischen Sicherheit und Überleben. In meiner klinischen Arbeit mit Trauma, chronischen Schmerzen und Störungen des Nervensystems habe ich immer wieder gesehen, dass nachhaltige Heilung nicht allein durch Erkenntnis entsteht. Sie entsteht durch die Wiederherstellung der Regulation, und der Vagusnerv ist ein zentraler Zugang dazu. Zunächst wollen wir uns mit der Anatomie dieses außergewöhnlichen Nervs beschäftigen. Sehen Sie sich dazu dieses großartige Video-Tutorial an.

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Mineralstoff- und Vitaminmangel mit chronischem Stress und Traumareaktion.

In der heutigen schnelllebigen Welt sind chronischer Stress und Traumata allgegenwärtig und haben oft tiefgreifende Auswirkungen auf unser körperliches und geistiges Wohlbefinden. Wenn der Körper über längere Zeit unter Stress steht, verbraucht er schnell wichtige Vitamine und Mineralien, wodurch verschiedene physiologische Prozesse gestört werden.

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